Blended Learning per Lern-App

Effektive Vor- und Nachbereitung von Lernstoff

 

Blended Learning mit einer Lern-App wird in der betrieblichen Weiterbildung heute von vielen Unternehmen favorisiert. „Blended“ ist eine Ableitung vom englischen blender (Mixer) und bedeutet konkret „vermischtes Lernen“. Die Vorteile von Präsenzunterricht und E-Learning führt das „hybride Lernen“ geschickt zusammen.

 

„Stärken von Blended Learning liegen in der optimalen Ausgestaltung der Vorbereitungsphase und der Nachbereitungsphase von Lernprozessen. Sichert die Vorbereitungsphase von Präsenzveranstaltungen per E-Learning gleichartige Grundkenntnisse der Teilnehmer, so sichert die elektronische Nachbereitung per E-Learning den Lerntransfer, den klassische Präsenzveranstaltungen nicht leisten können.“ (Quelle Wikipedia)

 

Die Vor- und Nachbereitung des Präsenzunterrichts

  • hebt die Weiterbildungsqualität
  • gelingt mit einer Lern-App so flexibel wie nie!
  • verringert die Anzahl der nötigen Präsenzstunden
  • lässt somit Weiterbildungskosten einsparen

 

Kein Wunder also, dass Firmen sich vielfach für Blended Learning mit mobiler Lernapplikation entscheiden. 97% der im Rahmen der „Learning Delphi“ 2015 befragten Unternehmen ordneten Blended Learning als hochrelevante Lernform in der beruflichen Aus- und Weiterbildung ein. Hier geht’s zur Studie.

 

Blended Learning App: maximale Lerneffizienz und -effektivität

 

Blended Learning ist eine Reaktion auf sich verändernde Lernbedürfnisse unserer Zeit, die sich vor allem um den Faktor Flexibilität ranken. Erstmals angewandt wurde die „hybride Lernform“ bereits in den 1970er Jahren. Damals kombinierte man klassisches Lernen mit den neuen Medien Audio und Video. In den 1980er Jahren wurde Computer Based Training (CBT) auf der Basis von CD-Roms in den Weiterbildungsmix aufgenommen.

 

Heute erreichen Unternehmen mit der Integration von Lern-Apps in Blended-Learning-Prozesse eine nie dagewesene Lernflexibilität. Die Lernapp auf dem persönlichen Smartphone, Tablet oder iPad lässt schnell und einfach in ihr Lehrangebot einsteigen. Durch selbst bestimmbare Lernzeiten, -orte und Zugriffsmöglichkeiten ermöglicht sie die maximal flexible Nutzung.

 

Wer sich aufgrund mangelnder Affinität für Mobilgeräte schwer tut mit einer Quiz-App oder Karteikarten-App, fühlt sich im Präsenzteil des Blended Trainings gut aufgehoben. Bei einführenden Präsenzseminaren sowie während Präsenzphasen findet der Dialog zwischen Lernern und Lehrenden sowie den Lernenden untereinander face to face statt. Fragen können nun persönlich beantwortet und effektive Lerngruppen gebildet werden. Durch das Zusammenspiel von Präsenz- und E-Learning-Phasen sprechen Blended-Learning-Modelle verschiedene Lerntypen an.

 

Blended Training mit Lern-Applikation – ein Vorteilsmix

 

Lern-App – Stärken:

 

  • Vorbereitung der Lerninhalte von Präsenzveranstaltungen
  • Nachbereitung, Vertiefung und Erweiterung angeeigneten Wissens
  • Selbstgesteuertes und individualisiertes Lernen
  • Realisierung zeitlicher und räumlicher Flexibilität („Learning anytime and everywhere“)
  • Optimales Lernen durch Setzen inhaltlicher Schwerpunkte
  • Selbst bestimmbares Lerntempo
  • Gute Übersichtlichkeit und Verständlichkeit des Lernstoffs
  • Wohlproportionierte Wissensvermittlung durch Unterteilung in Lerneinheiten
  • Dadurch Erfüllung der Lernbedürfnisse des menschlichen Gehirns
  • Einsatz diverser Medien (Text, Bild, Animation, Video, Ton)
  • Integrierbarkeit unterschiedlicher Aufgaben (Praxisbezug, theoretischer Teil, Spiele, Gruppenarbeiten, Einzelarbeiten)
  • Umsetzbarkeit als praktische Karteikarten-App, animierende Quiz-App oder Spiele-App
  • Erreichen verschiedener Lerntypen durch einen Bestandteile-Mix
  • Fragenklärung und Wissensaustausch in Dialognetzwerken (z.B. App-Chat)
  • Weiterleitung zu ergänzenden Lernressourcen wie Datenbanken, Online-Lexika, Expertenwissen
  • Damit zusätzliche Erweiterung des Wissens
  • Feststellung des Wissensstandes der Lerner durch integrierte Lernerfolgskontrollen
  • Aufspüren häufiger Fehlerquellen
  • Änderungs- und Erweiterungsoptionen der App-Inhalte durch Autorenwerkzeuge

 

Präsenzveranstaltungen – Stärken:

 

  • Einführung in die Lern-App zu Beginn der Weiterbildung
  • Beantwortung von Fragen zu App und Lernstoff
  • Vermeidung des Gefühls isolierten Lernens
  • Aufbau von Vertrauen in Lehrstoff und beteiligte Personen
  • Kennenlernen der Lerner und Lehrer
  • Verbinden der Namen mit realen Personen
  • Dadurch Verbesserung der Kommunikation im App-Bereich
  • Erleichterung der Lerngruppenfindung und -zusammenarbeit
  • Erfahrungsaustausch und Reflexion über App-Inhalte
  • Positive Effekte auf Motivation und Durchhaltevermögen
  • Verminderung von Dropouts

 

Einsatzbeispiele für Blended Learning

 

Reine Präsenz-Lernformate haben im Gegensatz zu vermischtem Lernen keine Zukunft. Welche Bedeutung Präsenzveranstaltungen im jeweiligen Blended-Learning-Programm zukommt, hängt stark von dessen Inhalten und Zielsetzungen ab. Bei manchen Fortbildungen kann ganz auf Präsenzunterricht verzichtet werden. Insbesondere längere Weiterbildungsmaßnahmen mit eLearning-unerfahrenen Teilnehmern empfehlen Experten jedoch als Blended Training durchzuführen.

 

In einigen Themenbereichen kommen Weiterbildungen gar nicht ohne Präsenzseminare aus. Geht es um die Vermittlung praktischer Fähigkeiten wie für die Führerscheinprüfung, das Berufsleben, den Sport oder Ersthelfer, sind dem reinen E-Learning Grenzen gesetzt. In Bereichen wie diesen erfüllt die Lernapp durch theoretische Grundlagenvermittlung eine wichtige Vorbereitungsfunktion auf die praktische Einübung in Präsenzveranstaltungen.

 

Ein weiteres Beispiel der wirksamen Kombination von Learning Applications und Anwesenheitsseminaren ist die Pilotenausbildung. Trotz aufwändiger Simulationstechniken konnten Lern-Apps & Co. den Präsenzunterricht der angehenden Piloten bisher nicht vollständig ersetzen. Wiederkehrende Mitarbeiterunterweisungen zu Themen wie dem Arbeitsschutz im Rahmen von Regelwerksanforderungen werden in vielen Betrieben vorzugsweise als Blended Learning durchgeführt.

 

Weiterbildungsanbieter nutzen Mobile Learning

 

Unter den Fernuniversitäten übernahm die Fernuni Hagen in Sachen Blended Learning mit Lern-Applikation 2012 eine Vorreiterrolle: „Mit den Hagener Entwicklungen können FernUni-Studierende bei der Arbeit im Studienbrief einfach und bequem direkt auf weiterführende Texte, Podcasts, Videos oder interaktive Elemente zugreifen. Papier wird damit multimedial eingebunden. So können die weit überwiegend berufstätigen FernUni-Studierenden komfortabel auch unterwegs lernen, in Bussen, Bahnen, im Urlaub oder auf Dienstreisen…“ (weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Fernuni Hagen). Zu Prüfungen müssen Fernstudenten selbstverständlich weiterhin anreisen.

 

Blended Learning – Planung und Konzeption

 

Die Kunst bei der Entwicklung von Blended Training ist die ideale Kombination von medialen und Face-to-face-Lehr-Lern-Formen. Außerdem ist die optimale Abstimmung des E-Learning-Teils und des Präsenz-Teils aufeinander Voraussetzung für die perfekte Vor- und Nachbereitung des Präsenzunterrichts. Nicht zu unterschätzen ist auch der Faktor Spaß beim E-Learning. Die Know-how-Vermittlung erreicht dann ihre maximale Wirkkraft und Nachhaltigkeit, wenn ein emotionaler und inhaltlicher Bezug besteht sowie bei persönlicher Betroffenheit und Motivation.

 

Welche Inhalte können theoretisch und welche müssen praktisch vermittelt werden? keeunit kennt sich mit Fragen rund um Blended Learning aus. Als Spezialisten für E-Learning sind wir Ansprechpartner für die Entwicklung von Lernapplikationen für Ihre Blended Learning Projekte.

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