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Matthias Rosa - Datenschutzexperte
09.11.2020

Datenschutzschulung für Unternehmen – Fragen und Antworten mit Datenschutzexperten Matthias Rosa

Das Thema Datenschutz wird spätestens seit der DSGVO in vielen Unternehmen großgeschrieben. Groß ist die Sorge um Verstöße und den damit einhergehenden drohenden Bußgeldern, die mitunter nicht unerheblich sind. Mit dieser Sorge ist auch der Schulungsbedarf gestiegen. Datenschutzexperte Matthias Rosa beantwortet in unserem Video wichtige Fragen.

Warum ist das Thema Datenschutz für Unternehmen wichtig?

Das Thema Datenschutz ist wichtig, damit die Unternehmen Compliance erreichen können und somit verhindern können, dass sie mögliche Bußgelder kassieren oder betroffene Personen Schmerzensgeldansprüche stellen. Es ist aber auch wichtig, damit man generell den Datenschutz im Unternehmen als Unternehmensziel umsetzen kann.

Müssen Unternehmen eine Schulung zum Thema “Datenschutz” anbieten?

Unternehmen sind vom Gesetzgeber her verpflichtet, die Mitarbeiter zum Thema Datenschutz zu sensibilisieren. Es ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, wie man das macht, aber die Schulung ist natürlich die einfachste Art, wie man die Beschäftigte zum Thema Datenschutz sensibilisieren kann.

Müssen Unternehmen den Lernerfolg prüfen bzw. Nachweise erbringen, dass die Schulung Datenschutz absolviert wurde?

Es gibt in der Datenschutzgrundverordnung die sogenannte Rechenschaftspflicht, das heißt, Unternehmen müssen jederzeit den Nachweis erbringen, dass sie DSGVO-konform sind und damit ist es natürlich auch erforderlich, die Schulung nachzuweisen.

Ab welcher Unternehmensgröße muss eine Datenschutzschulung stattfinden?

Für das Erfordernis einer Datenschutzschulung oder besser gesagt einer Sensibilisierung ist es nicht relevant, wie groß das Unternehmen ist. Das kann ein Unternehmen mit zwei Beschäftigten sein, das können aber auch ein paar hundert sein. Es ist einfach nur relevant, wenn Beschäftigte da sind, sie zu informieren und zu sensibilisieren, was die datenschutzrechtlichen Themen betrifft.

Kann ein Unternehmen seine Mitarbeiter dazu zwingen, eine Schulung zum Thema Datenschutz zu absolvieren?

Es ist natürlich so, dass eine Schulung für die Beschäftigten auch bedeutet, dass sie mehr Handlungskompetenz bekommen oder auch vielleicht bei Fragen zum Datenschutz weniger unsicher sind. Deswegen ist es natürlich für die Beschäftigten gut und sie bekommen selber auch noch Informationen, was mit ihren personenbezogenen Daten passiert. Das heißt, was mit den Kundendaten passiert, betrifft auch die Mitarbeiter und sie haben dann auch eine Informationen über ihre eigenen Rechte und Pflichten.

Wo treten häufig Datenschutzverstöße auf?

Datenschutzverstöße treten immer überall dort auf, wo personenbezogene Daten verarbeitet werden. Am häufigsten ist in der Praxis das Problem, dass eine Datenpanne passieren kann. Das kann beispielsweise eine Phishing-Mail sein, auf die man aus Versehen getippt und sich dann beispielsweise einen Virus eingefangen hat und es wird denn das System kompromittiert. Es können aber auch Betroffenenanfragen sein. Das heißt, man beantwortet eine Betroffenenanfrage vielleicht zu spät oder vielleicht auch nicht vollständig genug und gibt das Ganze nicht weiter. Das sind die Hauptpunkte, wo man bei den Datenschutz Schulungen am häufigsten hinweisen muss.

Bei welcher Art von Datenschutzverstößen besteht Unsicherheit bei den Arbeitgebern?

Unsicherheiten bei Datenschutzverstößen betreffen eigentlich generell erst mal das Problem, ob es überhaupt einen Datenschutzverstoß darstellt oder nicht und da helfen natürlich Schulungen hinreichend zu sensibilisieren, dass man überhaupt erst mal weiß, okay, dieses Thema ist jetzt überhaupt im Bereich Datenschutz zu verorten.

Was gefällt Ihnen am Web based Training “Datenschutz” von keeunit?

Besonders gut an dem Online Kurs von keeunit gefällt mir, dass man die Basissensibilisierung der Mitarbeiter flexibel umsetzen kann. Das heißt, ich bin nicht daran gebunden, wie die Termine meiner einzelnen Beschäftigten aussehen und muss das irgendwie koordinieren, sondern ich kann einfach einen Zeitraum vorgeben. Ich kann zugleich auch noch den Nachweis erbringen, dass die Teilnehmer bestimmte Fragen und Antworten durchführen müssen und was mir besonders gut gefallen hat, sind die spielerischen Elemente.

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