E-Recruiting: Finden und gefunden werden

Wer heute nach einem Stellenangebot sucht, der nutzt Google. Schnell die passenden Suchwörter eingetippt und schon geht die digitale Stellensuche los. Bisher war diese Art der Jobsuche eher beschwerlich: Unternehmen setzen noch immer auf klassische Methoden der Personalbeschaffung, der Fachkräftemangel führt jedoch dazu, dass Betriebe genau überlegen, wie sie an passendes Personal kommen. Eine Folge: Langsam kommt das E-Recruiting auch in deutschen Unternehmen an.

Google for Jobs als Chance für die digitale Personalentwicklung

Seit ein paar Tagen haben US-amerikanische Nutzer von Google die Möglichkeit, gesucht nach Jobs im Netz zu suchen. Mit der „Google for Jobs“-Funktion können Nutzer gezielt den Online-Stellenmarkt durchsuchen. Geben Sie Keywords wie „Job als IT-Entwickler gesucht“ in die übliche Suchmaske ein, bekommen Nutzer alle aktuellen Stellenangebote angezeigt, die Google mit dem speziellen Algorithmus ausmachen konnte. Außerdem können sie die Suche auf Branchen oder Orte eingrenzen. Für „Google for Jobs“ werden Jobbörsen und Karrierenetzwerke durchsucht, aber auch Unternehmenswebseiten. Unternehmen, die ihre Hausaufgaben in Sachen E-Recruiting nicht gemacht haben, haben in Zukunft das Nachsehen.

Wie Unternehmen Prozesse im E-Recruiting optimieren

Mit dieser Neuerung des Internetriesen wird nur einmal mehr deutlich, dass die Personalentwicklung sich immer stärker mit dem Thema „E-Recruiting“ beschäftigen muss. Arbeitssuchende suchen online nach Stellenangeboten, vernetzen sich auf Karriereseiten und nutzen die Alert-Funktion von Jobbörsen. Um solche erfolgsversprechenden E-Recruiting-Tools wie „Google for Jobs“ optimal für die eigene Personalbeschaffung nutzen zu können, müssen Unternehmen sich digital gut aufstellen.

Die 3 Basis-Aufgaben im „E-Recruiting“

Karriere-Webseiten: Laut der aktuellen Studie “Recruiting Trends” der Universität Bamberg schreiben 90 Prozent der großen deutschen Unternehmen freie Stellen auf der eigenen Unternehmenswebseite aus. Sieben von zehn Stellenanzeigen kommen auch auf mindestens eine der 1.200 Jobbörsen.

Landingpages: Unternehmen die Fachkräfte und hochspezialisierte Mitarbeiter benötigen, können diese mit optimierten Landingpages erreichen. Diese enthalten alle notwendigen Informationen über Tätigkeit und Unternehmen.

Social Media: Um als attraktiver Arbeitsgeber auf sich aufmerksam zu machen, können Unternehmen auch die sozialen Netzwerke nutzen. Ob die Karriere-Fanpage auf Facebook oder das Unternehmensportrait auf LinkedIn – Social Media-Tools eignen sich optimal für die Umsetzung von Active-Sourcing-Strategien.

Es ist noch nicht sicher, wann der „Google for Jobs“-Dienst in Deutschland nutzbar sein wird. Unternehmen, die über diesen Weg gefunden werden möchten, sollten jedoch jetzt alles dafür tun, damit ihre Jobangebote für Google bestmöglich sichtbar sind. Eine SEO-freundliche Webseitenstruktur sowie ansprechende Stellenbeschreibungen gehören unbedingt dazu. Perfekt ist, wenn die digitale Personalentwicklung weitergedacht wird: Nutzer, denen über „Google for Jobs“ ein Jobangebot angezeigt wird, werden auf die jeweilige Jobbörse bzw. auf die Unternehmenswebseite weitergeleitet. Wer hier den Bewerbungsprozess durch einfache und strukturierte Abläufe und schnelle Kommunikationswege vereinfacht, nimmt Bewerbern eine weitere Hürde.

Gern unterstützen wir Sie bei der Optimierung Ihrer Online-Bewerbungsprozesse und gestalten das Onboarding von neuen Mitarbeitern. Kontaktieren Sie uns gern, wir freuen uns auf ein Gespräch.

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