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10.07.2019

Lernvideos erstellen: in 5 Schritten zum überzeugenden Clip

Bilder bleiben besser im Gedächtnis als Worte. Und so ist es auch erwiesen, dass sich Lernvideos perfekt eignen, um Inhalte nachhaltig zu vermitteln. Erfahren Sie hier, welche Formate es dabei gibt, wie ein Clip wirklich überzeugt und was noch wichtig ist, wenn man sich dem Thema Lernvideos widmet.

Inhalt

Was ist ein Lernvideo?

Ein Lernvideo ist ein Film, der Lerninhalte anschaulich vermittelt. Der Clip kann sowohl online (auf einer E-Learning-Plattform, in einem LMS, im Internet z.B. via YouTube) und offline (z.B. seminarbegleitend / in der Lehre) genutzt werden. Dabei kommen verschiedene Formate zum Einsatz, die wir nachfolgend kurz vorstellen.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Lernclips?

Im Wesentlichen können Sie zwischen drei Formaten unterscheiden, wenn Sie Lernvideos erstellen möchten:

  • Screencasts
  • Animationen
  • Gefilmte Storys

Ein Screencast ist eine Aufnahme von Bewegungen am Bildschirm. Der Desktop wird mitgefilmt, während man dort etwas erklärt (z.B. in einer Software).Text, Animationen, Grafiken oder gesprochene Passagen sowie Musik reichern den Screencast an.

Bei einer Animation werden im Comic-Stil oder durch Zeichnungen Dinge veranschaulicht. Diese werden skizziert und im Anschluss animiert. Dabei verpacken Sie die Inhalte am besten so, dass eine kurze Geschichte erzählt wird – ggf. anhand eines fiktiven Charakters. Auch hier können (gesprochener) Text, Grafiken oder Musik hinterlegt werden.

In Lernvideos, die auf gefilmtem Material basieren, kommen beispielsweise Interviewpartner vor der Kamera zu Wort (Experten, die etwas erklären) oder aber, es wird ein Produkt / ein Gegenstand abgefilmt und anhand von Bild und Text erklärt, was zu sehen ist. Die Vorstellungskraft ist durch echte Bilder sehr hoch. Emotionen können durch reale Personen sehr gut geweckt werden.

Vorteile von Lernvideos

Die Vorteile von Lernvideos liegen auf der Hand:

  • Ansprechen mehrerer Sinne
  • Wecken von Emotionen
  • Nachhaltiger Lernerfolg
  • Reduzierung von Komplexität
  • Beliebig oft abspielbar

Nachteile gibt es so gut wie keine. Einzig der Aufwand (Zeit und Kosten) kann höher sein als bei einer anderen Lernmittelform. Es gilt folglich abzuwägen, in welchen Bereichen ein Lernvideo die Investition wirklich wert ist – schließlich sollen sich die Kosten am Ende schnell amortisieren.

In 5 Schritten zum perfekten Lernvideo

#1 Am Anfang steht die Planung

Wenn Sie Lernvideos erstellen möchten, sollten Sie das gut planen. Denn für ein erfolgreiches Video braucht es ein geeignetes Thema, spannende Fakten, gutes Bildmaterial und vieles mehr. Vor allem die Zielgruppe und Ziele des Videos sollten Sie definieren, um genau zu wissen, mit welchen Mitteln diese erreicht werden können. Planen Sie genügend Zeit für diese Vorarbeit ein.

#2 Aus einer Idee wird eine Geschichte

Ohne Storytelling gelingt kaum ein Film. Aus der anfänglichen Idee sollten Sie also ein kleines Drehbuch / Skript / Storyboard schreiben, das den roten Faden aufzeigt. Wie bauen Sie einen Spannungsbogen auf? Wie wecken Emotionen? Was ist das Learning aus dem Clip? Über diese Aspekte sollten Sie sich vorab Gedanken machen.

#3 Professionalität als Must-have

Wer mit dem Handy filmt oder laienhafte Sprecher engagiert, der hat heutzutage nur noch schlechte Chancen, mit seinem Lernvideo wirklich zu punkten. Schließlich herrscht im digitalen Zeitalter ein hoher Konkurrenzkampf und dadurch ein hoher Anspruch. Jeder kann ein Profivideo von einem zusammengeschusterten Clip unterscheiden. Setzen Sie also auf Experten, falls Sie die Kompetenzen Inhouse nicht abdecken können.

#4 Der Feinschliff macht’s

Kleine Soundeffekte und Animationen, schöne Hintergrundmusik oder ein sympathischer Vor- und Abspann machen ein Lernvideo erst so richtig rund. Mit etwas Kreativität bekommt Ihr Film das gewisse Etwas, das am Ende dafür sorgt, dass die Inhalte bei den Lernenden hängen bleiben.

#5 Feedback einholen

Steht die erste Rohversion eines Lernvideos, so können Sie diese bei einer Test-Zielgruppe vorführen, um sich Feedback einzuholen. Schließlich ist es vor der eigentlichen Veröffentlichung leichter, noch Änderungen einzubauen. Und niemand weiß besser, was zum Erfolg führt, als die Lernenden selbst.

Lernvideo selbst erstellen oder erstellen lassen?

Wenn Sie bereits viel Erfahrung mit dem Schreiben von Geschichten sowie gewissen Film- und Schnitttechniken haben, so können Sie selbst Lernvideos erstellen. Hierfür gibt es entsprechende Software, die Ihnen weiterhilft. Sollten Sie jedoch keine Erfahrungen haben, so ist es nicht empfehlenswert, das Projekt Lernvideo selbst anzugehen. Denn im digitalen Zeitalter sind die Nutzer relativ verwöhnt, was einen gewissen Grundstandard in Sachen Qualität angeht. Sparen Sie sich Zeit und Misserfolge und holen Sie einen erfahrenen Experten an Bord, der Ihnen zum maximalen Erfolgserlebnis verhilft.

keeunit – Ihr Partner für Lernvideos

Wir von keeunit sind auf die Erstellung von Lernvideos spezialisiert. Dabei haben wir ein großes Netzwerk an Filmemachern, Sprechern und Medienpädagogen, die bereits seit vielen Jahren ihre Expertise gebündelt aufzeigen. Informieren Sie sich hier über unsere Angebote und erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie in Sachen E-Learning-Content noch haben. Kennen Sie beispielsweise schon Web Based Trainings?

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