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26.02.2019

Checkliste LMS-Auswahl: In 10 Schritten zum passenden LMS [Teil 2]

In Teil 1 unserer zweiteiligen Serie zum Thema LMS für Unternehmen haben wir erklärt, was ein Lern-Management-System genau ist, wie es Unternehmen weiterbringt und welche Vor- und Nachteile bzw. Funktionen es hat. In Teil 2 stellen wir eine Checkliste zur Verfügung, die zusammenfasst, worauf Sie bei der Auswahl unbedingt achten sollten.

Wenn Sie sich für eine Learning-Management-Software entscheiden, sollten Sie die folgenden 10 Schritte beachten.

#1 Ziele definieren: Letztendlich muss das Lern-Management-System vor allem eins: zu Ihren Zielen und Ihrem Unternehmen passen. Bevor Sie eine Learning-Management-Software auswählen, sollten Sie folglich intern Ziele festlegen, die mit der Implementierung erreicht werden sollen.

#2 Mitarbeiter einbeziehen: Ihre Mitarbeiter sollten Sie von Beginn an in den Entscheidungsprozess mit einbeziehen. Wo liegen bisherige Probleme? Wie können diese durch eine Learning-Management-Software gelöst werden? Erkennt Ihr Personal den Nutzen und Mehrwert, so erhöhen Sie die Chancen, dass das LMS System am Ende auch intensiv genutzt wird.

#3 SaaS-Lösung wählen: In der heutigen Zeit schafft eine fest installierte Software mehr Ärger, als sie Gutes bringt. Wir empfehlen ganz klar, auf sogenannte SaaS-Lösungen (Software as a Service-Lösungen), also webbasierte Systeme, zurückzugreifen.

#4 Funktionen prüfen: Die Learning-Management-Software sollte vielseitige Funktionen abdecken, z.B. technische Voraussetzungen für Multimedialität, einen einfachen Import von Daten, unkomplizierte Teilnehmereinladung, Möglichkeit für Mehrsprachigkeit, einen automatischen Versand von Zertifikaten. Erkundigen Sie sich vorab ausführlich, ob die Funktionen, die für Ihre Zielerreichung nötig sind, abgedeckt werden.

#5 Design checken: Um auf Ihre Unternehmensziele einzuwirken und Mitarbeiterbindung zu schaffen, ist es unerlässlich, dass das Lern-Management-System in Ihrem Firmendesign aufgesetzt wird. Achten Sie also auch auf die Anpassungsmöglichkeiten in Sachen Gestaltung.

#6 Service testen: Sie werden gerade zu Beginn viele Fragen zum Thema Lernplattformen haben – kompetente Ansprechpartner und ein Service, der in Deutschland zu erreichen ist (kein Call-Center), helfen hierbei.

#7 Inhaltsverwaltung erfragen: Idealerweise können Sie Inhalte selbst pflegen und sind nicht für jeden Kommafehler oder jede aktualisierte Zahl auf einen Drittanbieter angewiesen. Erkundigen Sie sich, ob dies bei Ihrem Wunsch-LMS möglich ist.

#8 Preise vergleichen: In der Regel unterscheiden sich die Lern-Management-Systeme insbesondere im Preis. Oftmals zahlen Sie neben der Grundpauschale für die Einrichtung pro Nutzer. Rechnen Sie diese Kosten auf ein gesamtes Jahr hoch und stellen Sie diese Ihren aktuellen Weiterbildungskosten gegenüber. Amortisiert sich diese Summe? 

 #9 Demotermin vereinbaren: Machen Sie sich in einer kostenfreien Demo ein umfangreiches Bild von Ihrem (möglicherweise zukünftigen) LMS System, bevor Sie eine Entscheidung fällen.

#10 Datenschutz prüfen: Versichern Sie sich, dass die Learning-Management-Software auf deutschen Servern gehostet wird und nach DSGVO-Richtlinien handelt, um später keine bösen Überraschungen zu erleben.

Mehr Informationen zum Thema LMS

Welche Vor- und Nachteile hat ein LMS im Unternehmen? Für welche Anwendungsfelder eignet sich ein internes Lern-Management-System? Wie steht es um Funktionen und Technik? Alle Grundlagen zum Thema Lern-Management-Software finden Sie in Teil 1 unserer Serie zum Thema LMS Systeme.

Keeunit: Ihr Ansprechpartner für Lernlösungen

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