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Lernen 4.0 – 15 Fakten zum Microlearning

Darf es etwas weniger sein? Während Content Chunking bereits eine weitverbreitetet Methode ist, lernen Unternehmen die Möglichkeiten des Microlearning erst noch kennen. Was Personaler und Bildungsdienstleister über das Mikrolernen wissen müssen, gibt es hier.

Warum Microlearning das digitale Lernen bereichert

Die Digitalisierung bringt es mit sich, dass wir Sekunde für Sekunde mit neuen Informationen, Wissen und Bildern konfrontiert werden. Unsere Aufmerksamkeitsspanne und Konzentration leidet darunter, weshalb veraltete Lehrmethoden heute nicht mehr voll greifen. Lernstrategien müssen sich den aktuellen Bedürfnissen der Lernenden anpassen. Dabei müssen sie vor allem die folgenden drei Herausforderungen meistern:

Herausforderung Nr. 1: Die begrenzte menschliche Aufmerksamkeitsspanne

Laut der 90/20/8 Regel können erwachsene Menschen 90 Minuten lang konzentriert zuhören. Jedoch beginnt die Leistungsfähigkeit bereits nach 20 Minuten abzufallen. Ab diesem Zeitpunkt fällt es den meisten Menschen schwer, die vermittelten Inhalte zu behalten. Alle acht Minuten müssen die Teilnehmer von Seminaren, Vorlesungen oder Workshop aktiv involviert werden, um ihre Aufmerksamkeit zu wecken.

Herausforderung Nr. 2: Konzentration in digitalisierter Gesellschaft

Laut einer Microsoft-Studie haben Goldfische eine längere Aufmerksamkeitsspanne (9 Sekunden) als Menschen (8 Sekunden). Mögliche Ursache: Durch die Herausforderungen der Informationsgesellschaft hat sich die menschliche Wahrnehmung verändert, Lehrmethoden müssen sich diesen Veränderungen annehmen.

Herausforderung Nr. 3: Die Vergessenskurve

Damit Lernprozesse effektiv sind, müssen die Lernenden die Inhalte auch behalten. Die Vergessenskurve besagt, dass wir schon nach 20 Minuten nur noch 60 Prozent des Inhalts erinnern können, nach sechs Tagen nur noch 23 Prozent, nach 30 Tagen haben wir nahezu 80 Prozent des Erlernten vergessen, wenn es nicht erneut aktiv eingeübt wird.

Diese drei Herausforderungen müssen angenommen werden, damit Lerninhalte im Gedächtnis bleiben, im Job schnell und praktisch Anwendung finden und Unternehmen einen Zugewinn durch Mitarbeiter haben, die neues Wissen optimal aufnehmen.


Welche Rolle spielt hier Microlearning?

Ergänzung von Weiterbildung: Die Methode des Microlearning können Weiterbildungsanbieter, Bildungsinstitutionen und Unternehmen nutzen, um ihre formalen Trainings – Seminare, Workshops, E-Learning-Angebote – sinnvoll zu ergänzen. Der Lerneffekt kann durch Microlearning verstärkt werden, Lernende können Inhalte länger im Gedächtnis behalten und langfristig verankern.

Aufmerksamkeit erhalten: Beim Microlearning werden Inhalte in kleinen Einheiten vermittelt, die die Aufmerksamkeit des Lernenden für etwa drei bis fünf Minuten beansprucht. So kann das Optimum an Aufmerksamkeit genutzt werden.

Schnellere Abschlüsse: Je kürzer die Trainings sind, desto schneller können Lernende (Teil-)Abschlüsse machen. Die Abschlussrate steigt damit, was Mitarbeiter motiviert und Unternehmen als Gewinn verbuchen können.

Es gibt noch sehr viel mehr Potential für Microlearning. Um herauszuarbeiten, was die Grundlagen und Anwendungsgebiete für diese Lehrmethode sind, startet mit diesem Beitrag eine Blogserie zum Thema „Microlearning“. Die folgenden Themen werden in den fünf Teilen behandelt:

Sie möchten wissen, wie Sie Microlearning speziell in Ihrem Business anwenden können? Dann sprechen Sie uns gern an.

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