Mitarbeiterschulung
14.05.2019

Mitarbeiterschulung: 5 Ideen, Sie (Pflicht-)Themen motivierender vermitteln

Rund ein Jahr ist die Datenschutz-Grundverordnung nun in Kraft. Doch nicht nur das Thema DSGVO muss der Arbeitgeber an seine Mitarbeiter kommunizieren: Vom Energie sparen in den Büros über die Hygieneverordnung in der Gastronomie bis hin zu Brandschutz- und Sicherheitshinweisen gibt es viele Themen, die im Rahmen einer Mitarbeiterschulung wichtig aber oftmals für das Personal nicht sonderlich spannend sind. Was können Unternehmen tun, damit das Personal wichtige Fakten auch wirklich verinnerlicht?

Arten von Mitarbeiterschulungen

Bereits beim Onboarding ist das Thema Mitarbeiterschulung wichtig. Schließlich profitieren Sie stark davon, wenn Ihr Personal schnell einsatzfähig ist. In diesem Rahmen kommen schnell die eingangs erwähnten Beispiele für Pflichtschulungen zum Einsatz. Doch auch über die Zeit hinweg sind Fortbildungen von Relevanz: Sei es in Form von fachlicher Weiterbildung, Umschulungen oder berufsbegleitender Ausbildung sowie Softskill-Trainings, die in Form von Schlüsselqualifikationen vermittelt werden. In manchen Bereichen, etwa im Vertrieb, ist das kontinuierliche Lernen von Produktinformationen und -neuheiten sogar ein entscheidendes Erfolgskriterium für das gesamte Unternehmen.

5 Ideen für die motivierende Vermittlung von Inhalten

1.) Gamification: Den gesunden Wissens-Wettbewerb per Quiz fördern

Wissen aneignen macht gleich viel mehr Freude, wenn man es gemeinsam macht und dabei zeigen kann, was man alles gelernt hat. Nicht ohne Grund werden Quiz-Sendungen im Fernsehen sehr gerne geschaut. Auch im professionellen Kontext ist das spielerische Element beliebt. Dank Gamification können vor allem trockene Inhalte einen Spaßfaktor mit sich bringen.

Eine Quiz-App bringt hierbei mehrere Vorteile: Für Pflichtschulungen kann die App immer wieder zum Einsatz kommen, ohne dass Termine hierfür koordiniert werden müssen. Zertifikate werden automatisch verschickt, wodurch zusätzlich Organisationsaufwand eingespart wird. Im Außendienst des Vertriebs oder in anderen dezentralen Strukturformen kann eine Quiz-App das zeit- und ortsunabhängige Lernen von Neuigkeiten über Produkte und Dienstleistungen erleichtern.

  • Mehr zum Thema Quiz-App für Ihre Mitarbeiterschulung.

2.) Blended Learning: Mitarbeiter individuelle Lernmöglichkeiten einräumen

Es ist nachweislich motivierend für Fachkräfte, wenn sie in einer Mitarbeiterschulung nicht unter- oder überfordert werden. Blended Learning, also hybrides Lernen, schafft in diesem Punkt Abhilfe. Dabei ermöglicht ein Mix aus Online- und Offline-Schulungen, Mitarbeiter digital vor einem Seminar auf den gleichen Wissensstand zu bringen oder nach einem Seminar Inhalte individuell sowie orts- und zeitunabhängig dort zu vertiefen, wo sie es benötigen.

3.) Microlearning: Effektiv Inhalte vermitteln durch kleine Einheiten

Microlearning ist schon länger ein Trend. Insbesondere in Zeiten von Informationsflut, Zeitmangel und immer schnelleren Prozessen hält dieser an. Denn die Aufmerksamkeitsspanne von Menschen wird geringer. Bereits die ersten 5 bis 10 Sekunden eines Videos entscheiden im Internet, ob es weitergeschaut wird. Social Media-Kanäle befeuern den veränderten Aufnahmefluss von Informationen. Das veränderte Nutzerverhalten überträgt sich auch auf das Lernen in der Aus- und Weiterbildung bis hin in das Erwachsenenalter. Microlearning fördert das Verinnerlichen von Inhalten durch das häufige Wiederholen von Inhalten in kleinen Häppchen. Karteikarten, interaktive Karten oder kurze Lernvideos sind nur ein paar Beispiele von der kreativen Umsetzung von Micro-Content.

4.) LMS / Lern-App für Unternehmen: Bindung stärken und Motivation erhöhen

Lernen im unternehmerischen Kontext ist nicht zuletzt deswegen oft schwierig, weil der Zeitpunkt nicht stimmt, es temporär im Alltagsgeschäft keine Priorität hat oder nach der Rückkehr aus einem Seminar direkt wieder untergeht. Ein Lern-Management-System (LMS) kann diese Probleme beheben. Auf der zentralen Lernplattform werden alle Inhalte stets aktuell gepflegt und sind zu jeder Zeit und an jedem Ort abrufbar. Die Inhalte werden dabei anhand moderner Methoden so aufbereitet, dass sie die Mitarbeiter fortlaufend begleiten, angemessen unterstützen und an das Unternehmen binden. Perfekt also auch für das Employer Branding.

  • Informieren Sie sich hier über das LMS.

5.) Digitales Onboarding: Mitarbeiter ab Tag 1 wertschätzen

Am ersten Arbeitstag fängt der Lernprozess Ihrer Mitarbeiter an. Wer es zu diesem Punkt bereits schafft, die Neuankömmlinge zu motivieren, der hat auch später gute Chancen, dass diese nicht vor neuen Lerninhalten zurückschrecken. Eine gesunde Willkommenskultur und spürbare Wertschätzung sind das A und O für die Mitarbeitermotivation. Das Problem dabei: Nicht immer haben andere Mitarbeiter schon an Tag 1 die vollen Kapazitäten, um sich um neue Kollegen zu kümmern. Digitales Onboarding kann den Prozess sinnvoll ergänzen.

Kosten für die Mitarbeiterschulung

Die Kosten einer Mitarbeiterschulung hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Häufigkeit der Schulung
  • Art der Mitarbeiterschulung
  • Kosten für An- und Abreise sowie Übernachtungen
  • ggf. Spesengelder

Pauschal lässt sich also nicht sagen, wie hoch die Kosten pro Mitarbeiterschulung wirklich ausfallen. Um ein Gefühl dafür zu erhalten, empfehlen wir Ihnen unseren kostenfreien Kalkulator. Dieser berechnet nicht nur die Gesamtkosten für Fortbildungen in Ihrem Unternehmen, sondern stellt dem auch die möglichen Ersparnisse durch E-Learning gegenüber.

Checkliste: 7 Tipps für eine gelungene Mitarbeiterschulung

1. Berücksichtigen Sie die Schulungen fortlaufend in Ihrer Personalplanung und sichern Sie hierfür Budgets.

2. Sprechen Sie mit den einzelnen Mitarbeitern und überlegen Sie gemeinsam, wohin diese sich entwickeln möchten.

3. Planen Sie Themen, die in regelmäßigen Abständen wichtig sein könnten, z.B. Energie sparen, Updates zur DSGVO, Umweltschutz.

4. Suchen Sie das passende Format: Inhouse-Schulungen, externe Seminare oder Workshops, öffentliche Kongresse bzw. Tagungen oder E-Learning-Angebote.

5. Überlegen Sie, ob im Rahmen von Blended Learning ergänzend zur Mitarbeiterschulung Inhalte digital vermittelt werden könnten.

6. Denken Sie an verschiedene Kenntnisstände und Zielgruppen: Holen Sie Mitarbeiter dort ab, wo sie stehen und über-/unterfordern Sie diese nicht.

7. Machen Sie die Ergebnisse der Mitarbeiterschulung messbar im E-Learning fällt dies natürlich leichter, doch auch analog sollten Sie Möglichkeiten schaffen (bspw. durch Feedback-Bögen).

keeunit: Ihr Partner für digitale Schulungskonzepte

Lassen Sie uns in einem kostenfreien Erstgespräch gemeinsam herausfinden, welche digitalen Konzepte für die Mitarbeiterschulung Ihr Unternehmen voranbringen. Gerne unterstützen wir Sie im zweiten Schritt mit der hierfür notwendigen Technik sowie bei der Erstellung von Lerninhalten, die Mitarbeiter motivieren.

Wir freuen uns auf Ihre unverbindliche Kontaktaufnahme anonym im Chat oder persönlich per E-Mail an mainz@keeunit.de sowie telefonisch unter: 06131/930 6003.