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Mit Podcasts unterwegs lernen

Das Unternehmen Signia gehört zu den führenden Herstellern von Premium-Hörgeräten. Eine Branche, die sich durch einen schnellen technischen Wandel rasant weiterentwickelt. Damit Händler, Kunden und Mitarbeiter Schritt halten können, bildet Signia sie mit seiner Wissens-App von keeunit weiter. Um einen Weitblick über die gängigen Wissensthemen hinaus zu bieten, gehören auch Podcasts zum Lernangebot.

Podcast Equipment

Welches Equipment braucht man?

Für die Produktion der Podcasts braucht es ein spezielles Podcast-Equipment, unter anderem mit einem entsprechenden Mikrofon und einem Spuck- und Windschutz. Die Anschaffungskosten liegen bei um die 200 bis 250 Euro. Darüber hinaus ist der Einsatz verschiedener Softwares notwendig.

Die Aufnahmetools Zencastr oder Squadcast beispielweise ermöglichen auch über das Internet hochauflösende Aufnahmen. Für die Podcasts von Signia unverzichtbar, da Interviewpartner sich hier stets online dazu schalten. Das war auch schon vor Corona so und hat den Vorteil, dass auch hier wieder Kosten und Aufwand gespart werden können.

Der zeitliche Aufwand beläuft sich pro Folge auf ca. 2,5 Stunden, inklusive Vorbereitung, Aufnahme und Postproduktion.

 

Branchenüberblick geben und den Dialog fördern

Signia möchte mit seinem Lernangebot nicht nur Unternehmenseigene Produkte vorstellen, sondern auch einen Branchenüberblick geben – über den Tellerrand hinausschauen. Und das erreicht man am besten im Dialog mit anderen. In diesem Fall mit Geschäftspartner und Branchenvertretern aller Couleur. Für Projektleiter Sascha Haag war das Format Podcast hierfür die beste Lösung:

„Podcasts liegen im Trend. Sie bedürfen keiner großen Vorbereitung oder eines großen Setups wie bei Videos und sie lassen sich in sehr kurzer Zeit produzieren. Die Inspiration kam aber auch daher, dass wir als Hörgerätehersteller selbst sehr audiophil sind. Unser Anspruch im Bereich Weiterbildung ist es, jegliche Form der Lernvorliebe zu fördern. Und davon gibt es heute ganz viele verschiedene Varianten. Wie wir im Alltag lernen, unterscheidet sich sehr vom schulischen Lernen. Manch einer nutzt noch ganz klassisch Bücher, andere gehen direkt auf Youtube. Ein Trend im Moment ist es, beim Joggen oder Autofahren zu lernen.

Podcasts machen unsere Kanalvielfalt rund. Sie waren ein weiterer Baustein.

Sascha Haag

Unterwegs lernen mit Podcasts

Wo wird der Podcast angeboten

Zur Ausspielung des Podcasts bedient sich Signia verschiedener Kanäle. Somit kann ein möglichst breites Publikum erreicht werden.

Denn der Anspruch ist es, nicht nur Händler und Mitarbeiter zu erreichen, sondern auch interessierte B2C-Kontakte. Entsprechend breit ist das Themenspektrum des Podcasts. Die Podcasts werden unter anderem über den Musik Streaming-Dienst Spotify angeboten.

Viele Abrufe über die eigene E-Learning Plattform

Darüber hinaus können alle Nutzer der hauseigenen Wissens-App über die Mediathek auf sie zugreifen. In der Wissens-App können so direkt die Nutzergruppe erreicht werden, die sich voraussichtlich am meisten für die Thematik interessiert. Entsprechend hoch sind hier auch die Abrufzahlen.

Der Podcast „Hören und Technik“ kommt insgesamt auf 500-600 Streams, 150-200 über die App. Gut 1/3 der aktiven Lernapp-Nutzer hören auch den Podcast.

Wie sieht eine Podcast-Folge aus?

Signia möchte Inhalte anbieten, die nicht nur für Branchenkenner einen Mehrwert haben. Dementsprechend vielfältig ist das Programm. So werden auch die Themen Sound im Allgemeinen sowie Künstliche Intelligenz oder das Hören in der Zukunft behandelt. Aktuelle Themen, die auch die Hörakustikbranche umtreiben. Gelegentlich werden auch Wissensinhalte der Lernapp in Form von Gewinnspielen mit eingebunden. So mussten Hörer an Weihnachten herausfinden, in welchem Podcast sich der Weihnachtsjingle versteckt hält. Eine Folge dauert ca. 45 Minuten, natürlich abhängig vom Gesprächspartner.

„Wir betrachten die Podcasts weniger als Lerninhalt, sondern mehr als Entertainment.“

Sascha Haag

Welche Herausforderungen gibt es?

„Bei Podcasts braucht man einen langen Atem, denn es geht nicht von jetzt auf gleich und ist kein Selbstläufer. Der Markt ist sehr überschwemmt und es braucht seine Zeit, bis man eine gewisse Klientel auf sich vereint. Außerdem ist man auch sehr abhängig vom Ranking bei Spotify und Co.“

Signia Logo

Ausblick: Wie geht es weiter?

Der Podcast ist erfolgreich, der lange Atem hat sich ausgezahlt. Deshalb plant man bei Signia schon weiter:

„Der Podcast bekommt langsam eine Eigendynamik. Wir müssen nicht mehr auf potenzielle Gesprächspartner zugehen, sondern werden angesprochen. Außerdem streben wir Kooperationen zu anderen Podcastformaten, die Themen wie Technik und den digitalen Wandel behandeln, an. Als der am stärksten wachsende Elektronikmarkt weltweit, möchten wir uns natürlich noch breiter aufstellen.“

 

Das Gespräch wurde mit Projektleiter Sascha Haag geführt, vielen Dank!