Social Recruiting Checkliste der DON’Ts

Mit diesen 15 Social Recruiting Fauxpas schrecken Firmen Talente und qualifizierte Kandidaten ab. Sie meinen, diese Negativbeispiele in unserer Social Recruiting Checkliste der DON’Ts sind übertrieben dargestellt? Dann müssen wir Ihnen leider sagen, dass Sie im Irrtum liegen. In ihrer Recruiting Praxis werden diese Fehler von Unternehmen bedauerlicherweise sehr häufig begangen.

Einer oder mehrere der Punkte in unserer Auflistung kommen Ihnen bekannt vor? Dann folgen Sie dem Impuls und führen in Ihrem Unternehmen die nötigen Veränderungen herbei. Auch wenn es mit einigem Aufwand verbunden sein kann, verbessern Sie so Ihre Reputation und Ihr Image und gewinnen die Bewerber für sich, die Sie sich gewünscht haben.

 

Social Recruiting Planung: Vermeiden Sie diese Fehler

 

  1. Durch Abwesenheit glänzen: Unternehmen, die in den sozialen Medien nicht präsent sind, vertun Chancen. Viele potenzielle Bewerber interessieren sich dann gar nicht erst für sie.

 

  1. Verwaiste Social Media Kanäle: Auch Fanseiten in den sozialen Netzwerken, auf denen seit Monaten kein Beitrag mehr veröffentlicht wurde, werden von Mitgliedern mit Ignoranz abgestraft. Da sie eindeutig nicht einladend wirken, stehen sie auf der Hitliste der Social Media DON’Ts ganz weit oben.

 

  1. Schwammige Stellenangebote: Ist ein Stellenangebot unklar formuliert, gehen bei Bewerbern die „Warnglocken“ an. Eine solche Stellenanausschreibung strotzt vor Buzzwords, gibt aber kaum Informationen über die zu besetzende Stelle preis.

 

  1. Die üblichen Textbausteine: Ob in Stellenanzeigen oder Beiträgen – Textbausteine machen sich nicht gut. Wenn Sie authentisch wirken und das Interesse der Talente gewinnen wollen, müssen Sie eigene Formulierungen verwenden.

 

  1. Ambivalente Kommunikation: Unterscheiden sich der Kommunikationsstil und die Aussagen in den sozialen Medien stark von der übrigen Unternehmenskommunikation, wirkt das wenig überzeugend und vertrauenswürdig. Potenzielle Bewerbungskandidaten wenden sich dann schnell ab.

 

  1. Widersprüchliches Kommunikationsverhalten: Wenn Sie in den Social Media Offenheit und Transparenz ankündigen, diese aber im realen Leben nicht bieten, zweifeln Bewerber an Ihnen. Reagieren etwa Ihre Empfangsmitarbeiter oder Ansprechpartner unfreundlich und abweisend, machen sie Ihren sonstigen Kommunikationsstil zunichte.

 

  1. Keine Dialogbereitschaft: Unternehmen mit Social Media Kanal sollten auch zum Dialog bereit sein. Erhalten Bewerber auf ihre Fragen keine Antwort, suchen sie sich lieber ein kommunikativeres Unternehmen.

 

  1. Den Schein wahren: Durch Schönreden möglicher Fehler und Probleme verlieren Sie an Glaubwürdigkeit. Bleiben Sie diesem Kommunikationsstil selbst dann noch treu, wenn ehemalige Mitarbeiter die tatsächliche Lage darstellen, werden sich garantiert viele Bewerber erst gar nicht bei ihnen melden.

 

  1. Fehlende Stellungnahme: In den sozialen Medien kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass frühere Mitarbeiter oder Kunden Unternehmen Vorwürfe machen. Antwortet ein Unternehmen auf Anschuldigungen nicht oder unzureichend, gewinnen Bewerber ein negatives Bild von ihm.

 

  1. Keine Entschuldigungen: Gleiches gilt, wenn Unternehmen es versäumen, sich zu entschuldigen und ihre Schuld statt dessen auf andere abwälzen. So verschafft man sich keine gute Reputation in der Öffentlichkeit und bei Bewerbern.

 

  1. Keine Vorteile: Ist weder in Ihrer Stellenanzeige noch auf Ihrer Unternehmens- oder Fanseite ein Hinweis auf Angebote wie Home Office oder Kinderbetreuung zu finden, werden sich einige Bewerbergruppen gleich gegen eine Bewerbung bei Ihrem Unternehmen entscheiden.

 

  1. Starres Arbeitszeitenmodell: Weisen Sie klar darauf hin, dass die Arbeitszeiten in Ihrem Unternehmen fix und unverrückbar sind, schrecken Sie ebenfalls viele potenzielle Stellenanwärter ab.

 

  1. Keine Aufstiegsmöglichkeiten: Ganz hoch oben auf der Prioritätenliste stehen für Absolventen und Young Professionals bei ihrer Jobsuche Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn Sie diese in Ihrer Kommunikation von vornherein ausschließen, vergraulen Sie die meisten dieser Kandidaten.

 

  1. Unattraktives Design: Nicht umsonst heißt es immer: Das Auge isst mit. Eine Firmen-Webseite mit veraltetem oder unschönem Design kann bewirken, dass Kandidaten den Gedanken an eine Bewerbung bei dieser verwerfen.

 

  1. Schlecht auffindbare Kontaktdaten: Zahlreiche Firmen verstecken ihre Kontaktdaten auf ihrer Homepage unbedachterweise gut. Einzelne Bewerber geben die Suche schnell auf und klicken sich weiter zur nächsten Firma.

 

Sie wollen wissen wie es richtig geht? Hier finden Sie unsere Checkliste Social Media Recruiting der DO’s.

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