Social Recruiting Checkliste der DO’s

Gerade für Einsteiger ins Social Recruiting gilt: Aller Anfang ist schwer. Doch wenn Sie folgende Punkte unserer Social Recruiting Checkliste der Do’s umsetzen, gelingt Ihnen die Mitarbeitergewinnung in den sozialen Netzwerken.

Planen Sie Ihre Recruiting-Kampagne nach den Bewerberbedürfnissen: Am besten legen Sie bei Ihrer Social Recruiting Planung neben unsere Liste der DO’s die Liste der DON’Ts auf Ihren Schreibtisch. So können Sie die darin aufgelisteten Fehler vermeiden.

 

Social Recruiting planen – so gehen Sie am besten vor

 

  1. Social Media kompatible Stellenanzeigen: Nehmen Sie Ihre bisher genutzten Stellenanzeigen zur Hand und arbeiten Sie an deren Formulierungen. Ihre Sätze sollten offen und ansprechend klingen. Orientieren Sie sich dabei am Kommunikationsstil in den Social Networks und Ihrem Corporate Blog. Damit Inhalt, Tonalität und Feinschliff der Ausschreibung am Ende stimmen, sollten Recruiter und Kommunikatoren sie gemeinsam erstellen.

 

  1. Anforderungsprofil erstellen: Beschreiben Sie in prägnanten Worten, was Sie von den Kandidaten/Kandidatinnen erwarten. Die Mitarbeiter der jeweiligen Fachabteilung können Ihnen bei der fachlich korrekten Ausformulierung aller Anforderungen helfen.

 

  1. Optische & sprachliche Attraktivität: Es lohnt sich, Zeit, Mühe und Kreativität in den Entwurf Ihrer Anzeige zu investieren: Eine ansprechende Online-Annonce wird von den Social Networkern auch gerne geteilt. Stellen Sie deshalb sicher, dass alle technischen Voraussetzungen dafür vorhanden sind.

 

  1. Inhaltliche Vollständigkeit: Damit Bewerber sich umfassend informiert fühlen und garantiert den Weg zu Ihnen finden, sollten Sie die Annonce immer wieder aus Bewerbersicht prüfen und fehlende Informationen ergänzen.

 

  1. Kontaktdaten & Kontaktbereitschaft: Nennen Sie in Ihrer Stellenanzeige alle notwendigen Kontaktdaten und antworten Sie auf allen genannten Kontaktkanälen zeitnah.

 

  1. Konkreter Ansprechpartner: Die Benennung des konkreten Ansprechpartners rundet Ihre Online-Anzeige ab. Dieser sollte alle Fragen der Bewerber zur vakanten Stelle und dem Unternehmen beantworten.

 

  1. Social Media Kanäle nennen: Eine Auflistung Ihrer Social Media Auftritte und die Verlinkung mit diesen bildet das i-Tüpfelchen Ihrer Recruiting Kampagne. Vertiefende Informationen in einem Blogartikel bieten dem Bewerbungskandidaten zusätzlichen Mehrwert. Kündigen Sie diesen in Ihrer Stellenanzeige ausdrücklich an.

 

  1. Videos & Fotostrecken: Die besondere Aufmerksamkeit potenzieller Stellenanwärter können Sie zusätzlich mit Videoclips und Fotostrecken auf sich ziehen, wo dies sinnvoll ist.

 

  1. Kleine Appetizer: Arbeiten Sie z.B. mit kurzen Vine-Clips oder Instagram-Videos, welche interessante Aspekte der Arbeitsstelle anteasern.

 

Social Media Recruiting ist Chefsache

Die Unterstützung von Geschäftsleitung und Führungskräften unterstreicht die Social Media Kampagne. Sei es, dass sie in Stellenanzeigen als Ansprechpartner genannt werden, ab und an in einem Video auftauchen oder mit einem Artikel in Erscheinung treten.

Warum ist die Präsenz der Führungskräfte im Social Recruiting so wichtig? Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • Als verantwortliche Vertreter des Unternehmens verfügen sie oft über eine hohe Glaubwürdigkeit.

 

  • Sie sind potenzielle Vorgesetzte für Kandidaten, diese wollen sich darum im Vorfeld ein Bild von ihnen machen.

 

  • Für viele Bewerber verkörpern Geschäftsleiter und Führungskräfte Unternehmenskultur und -struktur.

 

  • Durch ihre Position sind sie Botschafter der Firma. Als solche sollten sie potenziellen Stellenanwärtern verdeutlichen, warum das Unternehmen so ein attraktiver Arbeitgeber ist.

 

  • Im Unternehmen selbst können sie durch ihr Engagement das Betriebsklima deutlich verbessern und nachhaltig motivieren.

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