Weiterbildung: Arbeitgeber scheuen keine Kosten aber den Zeitaufwand

Die deutschen Arbeitnehmer bilden sich gern weiter, Unternehmen unterstützen die Bestrebungen der Mitarbeiter grundsätzlich gern. Was Arbeitnehmer aber einschränkt, ist der enorme Zeitaufwand für die Abendschule oder das Wochenendseminar. Dafür gibt es aber Lösungen.

Wie stehen die Deutschen zu dem Thema „Weiterbildung“? Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat im Juni 2018 eine Analyse mit einer Antwort auf diese Frage veröffentlicht. Damit präsentiert das BIBB erstmals seit 2002 wieder einen Überblick über Aufwand und Nutzen beruflicher Weiterbildung für deutsche Arbeitnehmer.
Etwa 18 Milliarden Euro werden jedes Jahr für private Weiterbildungsmaßnahmen ausgegeben. Arbeitgeber unterstützen dieses Bestreben grundsätzlich, auch wenn die erworbenen Kenntnisse auch bei anderen Arbeitgebern anwendbar sind.

  • 2015 trugen Arbeitnehmer durchschnittlich einen Anteil von 381 Euro/Jahr Kosten für die Weiterbildung selbst
  • Die Weiterbildungen gestalteten sich zum Großteil als formale Bildungsgänge und Aufstiegsfortbildungen
  • Solche langfristigen Weiterbildungen werden von Arbeitgebern seltener mitfinanziert

Trotzdem scheuen Arbeitnehmer die finanzielle Belastung nicht und wenden durchschnittlich 128 Stunden ihrer Freizeit für die Weiterbildung auf. Darin enthalten sind nicht nur die vielen Stunden vor Ort, sondern auch:

  • Vor- und Nachbereitung
  • Organisation
  • Fahrten
  • Prüfungsvorbereitung

Ein Ergebnis der BIBB-Analyse: Die große Belastung der Arbeitnehmer liegt nicht im finanziellen Aspekt, sondern im zeitlichen Aspekt. Abends nach der Arbeit noch zur Fortbildung fahren, mit Familie und Kindern für Prüfungen büffeln und die Kommunikation mit anderen Weiterbildungs-Teilnehmern am Laufen halten – das schlaucht.

Weiterbildungen machen Arbeitnehmer zufriedener

Warum nehmen Arbeitnehmer diese Hürden dennoch in Kauf? In der BIBB-Analyse geben die Befragten als subjektiven Nutzen der Weiterbildung vor allem die „Freude an der Arbeit“ durch mehr Sicherheit und Know-How am Arbeitsplatz und die Möglichkeiten, sich mit mehr Qualifikationen finanziell absichern zu können, an.

Weitere Faktoren:

  • Bedürfnis nach einer sinnvollen Betätigung
  • neue Sozialkontakte
  • Einfluss

Es scheint also auch eine Frage der Unternehmenskultur zu sein, seine Mitarbeiter zu fördern und zu fordern, auch wenn die erlangten Qualifikationen etwas weiter über die Arbeitsstellenbeschreibung hinausgehen. Wer sich regelmäßig erfolgreich fortbildet, fühlt sich sicherer in seinem Job und erfährt Wertschätzung. Das ist wiederum gut für die Arbeitsatmosphäre. Denken Unternehmen über interne Weiterbildungen nach, können sie den zeitlichen Störfaktor minimieren, indem sie auf digitale Weiterbildungstools wie etwa Business-Lernapps oder e-Learning im Unternehmen setzen.

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