Wissensmanagement im Unternehmen – Unternehmenswiki aufbauen

Wissen ist Macht, die jeder lieber bei sich behält – das war gestern. Heute lautet die Devise: „Geteiltes Wissen schafft Wachstum“. Kenntnisse über Prozesse sind meist dann spontan gefragt, wenn ein Problem akut wird oder Änderungen anstehen. Erfahrene Mitarbeiter sehen sich sofort einem Ansturm von Fragen ausgesetzt und müssen allen Fragestellern gleichzeitig Feedback geben und Lösungswege aufzeigen. Ohne entsprechende Vorsorge können solche Situationen beispielsweise bei der Nachfolge von Wissensträgern, der Neueinstellung von Mitarbeitern oder ihrer Rückkehr aus der Elternzeit auftreten. Mit geeigneten Instrumenten lässt sich ihnen vorbeugen.

Am Puls der Zeit und ihr voraus: Schaffen Sie eine Informationsbasis für Ihr Unternehmen etwa in Gestalt eines Unternehmenswikis oder von Anleitungsvideos! Informieren Sie über diese Ihre Mitarbeiter wie sie

  • Aktuelle Aufgaben bewältigen
  • Die Herausforderungen von morgen meistern
  • Mit unvorhergesehenen Situationen richtig umgehen

 

Dieses Wissen und die damit verbundenen Fertigkeiten befähigen Mitarbeiter, ihr Potenzial und ihre Kreativität auszuschöpfen. Erfahren Sie mehr!

 

Unternehmenswiki & Co.

Es ist für jedes Unternehmen wichtig, dass das Know-how einzelner Wissensträger im Unternehmen bleibt und nicht verloren geht. Wie aber stellt man das sicher?  E-Learning-Entwickler geben heute digitale Unterstützung bei der Bereitstellung von Wissen. Wikis heißen die Tools, mit denen sich Wissen zu Unternehmensprozessen digital und jederzeit abrufbar festhalten lässt. „Immer mehr Unternehmen setzen beim Wissensmanagement auf Wikis,“ gab unternehmer.de in seinem Artikel „Die 10-Punkte-Checkliste für ein Unternehmens-Wiki“ bekannt. Wir möchten Ihr Wissensmanagement auf den Punkt bringen: Planen Sie entlang der 10 keeunit Planungsschritte zielsicher Ihr eigenes Unternehmenswiki!

 

LMS-Systeme unterstützen bei der Bereitstellung von Wissen

Können Mitarbeiter ihr Wissen in nachvollziehbarer Form bereitstellen und parallel dazu ihr Arbeitspensum bewältigen? Klassische Weiterbildungsvorbereitung erfordert Zeit und Erfahrung. So würde die Antwort „Nein“ lauten, wären da nicht die Wikis und Lernmanagementsysteme, die Wissensbereitstellung und -transfer sinnvoll erleichtern. Nur wie effektiv sind diese Systeme tatsächlich?

 

 

Ein gutes Learning Management System überzeugt durch:
  1. Einfache Erstellung: Das Einspeisen von Wissen kostet den „Trainer“ nicht viel Zeit.
  2. Leichte Bedienbarkeit: Trainer und Teilnehmer erhalten leichten Zugang zu den Lerninhalten.
  3. Aktive Lernkultur: Trainer wie Teilnehmer halten den Wissensaustausch im Fluss.

 

 

Beteiligung schafft Dynamik, Motivation, Wir-Gefühl

Digitale Wissenspools mit zu jeder Zeit abrufbarer Wissensfülle sind im Kommen. Um seine eigene Bildungsstätte online zu schaffen, muss ein Unternehmen die geeignete Plattform beziehungsweise das passende LMS-System auswählen, in dem Mitarbeiter ihr Material in Online-Trainings konvertieren können. „Konvertierung“ – was bedeutet das? Auch für Menschen ohne Erfahrung in der Kurserstellung ist die Konvertierung heute kein Problem mehr, da die E-Learning-Technik sehr benutzerfreundlich geworden ist. So kann ein Mitarbeiter als „Trainer“ fungieren ohne eine Schulung im klassischen Sinne geben zu müssen. Konvertieren meint in der E-Learning-Vorbereitung das Einbetten eines hochgeladenen PDF-Dokuments oder einer PowerPoint-Präsentation in eine Kursstruktur. Durch die Ergänzung mit Multimedia und Fragen entsteht eine interaktive Lernumgebung, die alle relevanten Informationen vermittelt.

Wissensmanagement mit Perspektive: Ein Unternehmenswiki kann kosten- und zeiteffektiv erstellt und jederzeit ergänzt und erweitert werden. Es eignet sich für den regelmäßigen wie den kurzfristigen Wissensabruf nach Bedarf. Mitarbeiter im Unternehmen können aktiv am Aufbau des Unternehmenswikis teilhaben, dadurch wachsen Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen.

 

Flexibilität und Selbstbestimmung

„Unternehmens-Wikis sind firmeninterne Netzwerke, die als Wissensquelle und -speicher genutzt werden. Alle Mitarbeiter haben darauf Zugriff und können Inhalte einpflegen, ergänzen oder kommentieren,“ informiert unternehmer.de. Nicht zuletzt können die Mitarbeiter lernen, wann immer sie wollen – und das in ihrer eigenen Zeit! Dadurch vollziehen sie Inhalte besser nach und legen sie in ihrem Langzeitgedächtnis ab. Sich alle Details einzuprägen, ist heute allerdings oftmals nicht mehr notwendig. Gibt es das Unternehmenswiki, kann schließlich immer auf seine Informationen zurückgegriffen werden. Die Bereitschaft, regelmäßig Online-Trainings zu absolvieren und Wissensbestände auszubauen, sollte jedoch gegeben sein. Eine intuitive Lernumgebung ohne Technikhürden und sogenanntes „Microlearning“ (häppchenweises Lernen) machen dies den Lernern leicht. Ist das Lernen dann noch „on-demand“, ist das Wohlfühllernen perfekt. Wenn die Aufmerksamkeit nachlässt, kann der Teilnehmer Online-Training dieser Form unterbrechen und in einer Lernpause neue Kraft schöpfen.

 

Lernkultur: Feedback & Teamwork

Lernen bleibt nur kontinuierlich und ergiebig, wenn im Unternehmen eine Lernkultur herrscht, die Teamwork und Feedback begünstigt. Mitarbeiter müssen sich trauen, Rückfragen zu stellen. Einige fühlen sich am behaglichsten, wenn sie dies innerhalb einer Lernplattform tun können und der Wissensträger wiederum in seiner eigenen Zeit antwortet. Das gemeinsame Arbeiten am „Projekt Wissen“ schafft ein Teamwork-Gefühl. Entgegen immer noch weit verbreiteter Ansichten bedeutet Wissenssharing keinen Autoritätsverlust. Vielmehr lassen der souveräne Umgang mit Wissen und seine Befähigung zu kenntnissbasierten Entscheidungen einen Mitarbeiter zum Top-Mitarbeiter avancieren.

 

 

Unternehmenswiki erstellen – die 10 keeunit Planungsschritte:

Unsere Checkliste verrät Ihnen, worauf Sie beim Aufbau eines Unternehmenswikis achten sollten!

 

  1. Grundstock anlegen! Pflegen Sie in Ihr neues Wiki gleich erste Inhalte ein. Mitarbeiter erkennen so schnell, wie sie eigenes Wissen einbringen können und verlieren ihre Hemmungen.
  2. Mentor benennen! Geben Sie den Namen des Wiki-Verantwortlichen bekannt, der die Mitarbeiter zur Wiki-Pflege animiert und darauf achtet, dass sich im Wiki allein sinnvolle und hilfreiche Inhalte befinden.
  3. Benutzergerechte Teilnehmerregeln! Damit die Kollegen an der Benutzung und Pflege des Unternehmenswikis Freude haben, sollten die Teilnehmerregeln benutzerfreundlich gestaltet sein.
  4. Wiki-Einträge verlinken! Unser Gehirn arbeitet mit Verknüpfungen, verlinken Sie daher Wiki-Einträge untereinander, wo es Sinn macht.
  5. Beteiligung erleichtern! Wiki-Pflege ist Zusatzarbeit – räumen Sie Ihren Angestellten dafür Arbeitszeit ein.
  6. Chaos vermeiden! Indem Sie eine Grundstruktur an Basis-Kategorien festlegen, beugen Sie Chaos im Wiki vor.
  7. Benennung von Wiki-Kategorien! Geben Sie allen Wiki-Kategorien und -Unterkategorien  schlichte und selbsterklärende Namen.
  8. Ordnung schaffen! Legen Sie genau fest, welche Inhalte ins Unternehmenswiki sollen und welche nicht.
  9. Vorstellung der Funktionen! Führen Sie Ihre Mitarbeiter in die Benutzung des Wikis ein. Dazu bieten sich u. a. Erklär- oder Anwendungsvideos an.
  10. Auffindbarkeit garantieren! Überprüfen Sie Ihr Wiki regelmäßig auf unkategorisierte Inhalte und ordnen Sie diese ein.

 

 

Jetzt Unternemenswiki einführen mit keeunit!

Sie möchten Ihr eigenes Unternehmenswiki ins Leben rufen und haben dazu Fragen? keeunit ist Ihnen gerne beim Aufbau Ihres individuellen Wissenspools behilflich. Wir liefern Ihnen das passende Lernmanagement-System, kreieren mit Ihnen Ihr Wiki und führen es gemeinsam mit Ihnen in Ihrem Unternehmen ein. Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an +49 6131 930 6003.

Jetzt kontaktieren! arrow white

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