Glossar

In diesem Glossar finden Sie die wichtigsten Begriffe und Begriffserklärungen zu den Themenbereichen E-Recruiting, E-Learning und Wissensmanagement.

  • blended learning [E-Learning ]

    Blended learning ("integriertes Lernen") ist eine Form des Lernens und der Weiterbildung, die sich aus einer Kombination von face-to-face Learning, durch Präsenzveranstaltungen, und E-Learning zusammensetzt. Am häufigsten erfolgt diese Lernform über sogenannte Webinare (Web-Seminare).
  • Extrinsisches Wissen [Wissensmanagement ]

    Der Begriff des expliziten ("explizit", "ausdrücklich") bzw. extrinsischen Wissens beschreibt das Wissen, welches eindeutig kodiert und deshalb mittels Sprache und Schrift als eindeutig kommunizierbar verstanden wird. Explizites Wissen ist zudem auch bewusstes Wissen, welches man sich beabsichtigt aneignet, wie zum Beispiel das lernen von Informationen.
  • game based learning [E-Learning ]

    Game based learning umfasst zunächst alles, was mit spielerischem Lernen und "Edutainment" (eng. "education", "Entertainment") zusammenhängt. Dazu zählen unter anderem Lernspiele, Web Quests oder Quizapps. Bei dieser Form des digitalen Lernens, handelt es sich um den Einsatz von internetbasierenden Spielen zum effektiven Ausbau von Fähigkeiten. Die Lehrmethode des game based learnings erhöht die Motivation der Lernenden und unterstützt sogleich die aktive Anwendung und und Vertiefung von neu erworbenen Kenntnissen.
  • intrinsisches Wissen [Wissensmanagement ]

    Intrinsisches bzw. implizites Wissen ist die Form von Wissen und Kompetenz die ein Mensch sich individuell , fast sogar unterbewusst, aneignet und daher in diesem Sinne auch nicht weitergeben kann. Dieses Wissen ist im Können eines Menschen implizit enthalten. Es ist dem Menschen daher nicht möglich sein implizites Wissen an andere verbal zu vermitteln, da ihm quasi die Worte zu einer adäquaten Beschreibung fehlen.
  • learning apps [E-Learning ]

    Learning Apps ermöglichen das Lernen mit digitalen Medien, wie Smartphones, Laptops sowie anderen Android und Apple Produkten. Sie stellen verschiedene Übungen zur Verfügung, die interaktiv und spielerisch bearbeitet werden können. Somit dienen Learning Apps als wichtige Unterrichtswerkzeuge im Arbeitsalltag.
  • lernmanagementsystem [E-Learning ]

    Das Lernmangementsystem (LMS) einer Organisation ermöglicht es, Lehr- Lernprozesse im E-Learning zu unterstützen sowie Lerninhalte für Lerner zu erstellen, abzuändern und zu veröffentlichen, nach dem Prinzip vom SCORM-Referenzmodell . Die meist webbasierten Systeme dienen der Organisation, Kommunikation und Bereitstellung von Lerninhalten für Lehrer und Lernende.
  • microtraining [E-Learning ]

    Microtraining bzw. Microteaching ist eine Form des Lernens ins kurzen Trainingseinheiten. Diese wird vor allem für die technische Realisierung im Bereich des E-Learnings verwendet und häufig in Form von "blended learning" umgesetzt. Hierbei werden kleine Informationseinheiten und Testfragen über PC oder Smartphone vom Server abgerufen, welcher sowohl den individuellen Lernfortschrittbeobachtet , als auch die Fragestellungen und Fragewiederholungen an den jeweiligen Nutzer anpasst. Diese digitalisierte Form des Lernens fördert gleichzeitig die Personalentwicklung eines Unternehmens.
  • Mitarbeitersuche [E-Recruiting ]

    Herkömmliche Methoden der Personal Beschaffung wie Stellenanzeigen, persönliche Ansprachen, Jobbörsen oder Personalmarketingmaßnahmen sind effektive Wege um Mitarbeiter zu finden. Im Zuge der Digitalisierung ist die Personalsuche auch durch E-Recruiting möglich. Dies geschieht zunächst auf Webseiten wie Xing, LinkedIn, auf social media Webseiten wie Facebook und anderen Netzwerken mit Online-Stellenmärkten. Die Mitarbeiterrekrutierung durch E-Recruiting erfolgt gezielter und wird folglich erheblich beschleunigt.
  • mobile learning [E-Learning ]

    M-Learning oder Mobile Learning bedeutet mobiles Lernen. Der Begriff M-Learning ist von dem Begriff des E-Learning abgeleitet und stellt für dieses eine sinnvolle Erweiterung dar. Das bedeutet, das Lernen nicht mehr nur zu Hause, sondern auch unterwegs, unabhängig von Ort und Zeit, stattfinden kann. Neue Kompetenzen können somit vor Ort, mittels mobiler Endgeräte und zugehöriger technischer Anwendungen, erworben werden.
  • mobiles lernen [E-Learning ]

    Mobiles lernen ist synonym zu "mobile learning"
  • onboarding [E-Recruiting ]

    Onboarding (eng. "Onboarding", gekürzt aus "taking on board", wörtlich für „das An-Bord-Nehmen“) ist ein Begriff aus dem Bereich des Personalmanagements, welcher die Personalbeschaffung und die Aufnahme neuer Mitarbeiter durch ein Unternehmen , sowie die Maßnahmen die eine Eingliederung bzw. Integration erleichtern, bezeichnet. Wichtig ist hierbei die systematische Integration des neuen Mitarbeiters, die fachliche Einarbeitung in die Tätigkeit, das genau Aufklären über die Unternehmensphilosophie, sowie die soziale Eingliederung des Berufseinsteigers bei den Kollegen. Onboarding ist also die Mitarbeitereinbindung auf sämtlichen Ebenen. Onboarding Beginnt schon beim Vorstellungsgespräch und ist frühestens am Ende der Probezeit, spätestens aber nach einem Jahr abgeschlossen.
  • personalentwicklung [E-Learning ]

    Eine gezielte Personalentwicklung gewährleistet eine auf die Bedürfnisse der Organisation abgestimmte Aus-und Weiterbildung des Personals, mit dem Ziel die bestehenden Qualifikationen der Mitarbeiter/-innen den gegebenen Anforderungen des Unternehmens anzupassen. Damit einher geht eine Verbesserung und Förderung der Mitarbeiterkompetenzen zum wirtschaftlichen Vorteil einer Organisation . Personalentwicklungsmaßnahmen, wie z.B. Fortbildungen oder Coaching, ermöglichen eine gezielte Personal- und Organisationsentwicklung.
  • Personalmarketing [E-Recruiting ]

    Ziel des Personalmarketings ist es die Arbeitgeberattraktivität zu steigern. Daher gehen Personalmarketing und "Employer Branding" , welches sich ausschließlich mit dem Aufbau einer Unternehmensmarke bzw. einem Arbeitgeberimage befasst, einher. Ein weiteres Ziel des Personalmarketings bildet das UEP (Unique Employer Preposition). Das externe Personalmarketing beschäftigt sich hauptsächlich mit der Personalbeschaffung (Recruiting) durch die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität sowie der Herausarbeitung der Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens. Internes Marketing befasst sich mit der langfristigen (emotionalen) Bindung der Mitarbeiter/-innen an das Unternehmen durch die Maximierung der Zufriedenheit des Personalstammes gegenüber dem Arbeitgeber. Plattformen wie Xing oder LinkedIn können einem Arbeitgeber oftmals beim Personalmarketing Unterstützung bieten. Diese Form des Personalmarketings bezeichnet man als E-Recruiting.
  • quiz apps [E-Learning ]

    E-Learning befasst sich zunehmend mit dem sogenannten "game based learning" bzw. spielerischen Lernen. Eine Facette des digitalen, spielerischen Lernens stellen Quiz-Apps dar. Hierbei spielen Spieler Quizspiele gegeneinander und beantworten Fragen in Form von Wissenstests auf ihren Smartphones, PCs oder Tablets. Nach dem Prinzip des social learnings erfahren die Spiele folglich Lernerfolge und trainieren ihr Wissen.
  • Rekrutierungskanäle [E-Recruiting ]

    Rekrutierungskanäle dominieren heute die Personalbeschaffung. Sie stellen Internetplattformen und soziale Netzwerke wie Xing, LinkedIn, Google +, Facebook etc. dar, die es Arbeitgebern ermöglichen schneller, einfacher und effektiver Mitarbeiter zu rekrutieren. Ca. 90 Prozent ihrer offenen Stellen veröffentlichen Deutschlands Unternehmen auf der eigenen Unternehmens-Webseite, wobei sie die meisten Bewerbungen über Online-Jobbörsen erhalten. Auch dem Personalmarketing einer Organisation dienen Rekrutierungskanäle durch sogenanntes Hochschulmarketing, denn diese Form des Marketings dient einer gezielten Gewinnung von Hochschulabsolventen mithilfe von sozialen Netzwerken.
  • social learning [E-Learning ]

    Social learning bezeichnet eine Lerntheorie aus dem Bereich der Psychologie (Albert Bandura) , die darauf beruht, dass der Mensch durch Mechanismen der Gruppendynamik, in sozialen Gruppen effektiv lernt. Das Prinzip des social learnings stützt sich in der Lernpraxis zum Beispiel auf Gruppenarbeit mit Hilfe eines anwesenden Lehrers. Vor allem im Zusammenhang mit der Revolution des E-Learnings, wird die Bedeutung des Lernens in Gruppen durch Lern-und Quizapps hervorgehoben und gesteigert.
  • social media recruiting [E-Recruiting ]

    Social Media Recruiting ist eine Form von E-Recruiting, die auf der Personalbeschaffung mithilfe von Internetwebseiten und sozialen Netzwerken beruht. Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter, Xing oder LinkedIn bieten wachsende Online-Stellenmärkte, an denen sich Unternehmen beim Mitarbeiterrekrutieren orientieren. Besonders durch gezieltes Personalmarketing und Employer-Branding der Arbeitgeber, können bestimmte Zielgruppen auf den social media Webseiten abgesprochen werden. Dies vereinfacht und effektiviert den Recruitingprozess enorm.
  • social recruiting [E-Recruiting ]

    Unter Social Recruiting versteht man eine auf sozialen Netzwerken basierende Methode der Personalbeschaffung und ist synonym zu social media recruiting. (Siehe "Social Media Recruiting")
  • Unternehmenswiki [Wissensmanagement ]

    Ein Unternehmenswiki ist eine Form von Wissensmanagement, welche es den unterschiedlichen Mitarbeitern einer Organisation ermöglicht, das Wissen ihrer Mitarbeiter unternehmensintern zu sammeln und transparent zu machen. Unternehmenswikis sind ein nicht sehr kostenaufwändiges System der Wissenskonservierung Sie benötigen allerdings ein hohes Engagement des Personals.
  • Weiterbildung [E-Learning ]

    Weiterbildungen bestehen aus mehreren Unterrichtseinheiten und Lehrgängen. Weiterbildung dient dem Ausbau der Kompetenzen und Qualifikationen der Beschäftigten und trägt gezielt zur Umsetzung der Ziele des Unternehmens bei. Die Fortbildung erfolgt Großteils mithilfe von E-Learning Lernmethoden in Form von Inhouse Coaching des Personals.